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News 2009
Das Internet ist zwischenzeitlich für Jugendliche ebensowichtig wie Fernsehen. Das LfM NRW (Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen) stellt neue Studie vor. Das Ergebnis: Social Web ist für das "Beziehungsmanagement" von Jugendlichen unverzichtbar – aber nicht ohne Risiken.

Social Web meint hierbei z. B. SchülerVZ, StudiVZ, YouTube, ICQ, MSN sowie Weblogs und Wikis.Laut Studie gehören neben den positiven Potentialen des Social Web auch die spezifischen Risiken zum Alltag der Jugendlichen.

Angesichts der enormen Bedeutung von Social Web-Angeboten liegt eine erhebliche Verantwortung bei den Anbietern. Nicht zuletzt durch die enormen Reichweiten die erzielt werden.

Viele Befragte haben auch bereits in irgendeiner Form Erfahrungen mit Online-Mobbing gemacht. Peinliche Fotos sind ein Beispiel dafür. Die Jugendlichen können sich aber auch nicht einfach dem Social Web enthalten, da man hier miteinander kommunziert und sich trifft.
 
Sie stehen deshalb in dem Dilemma, dass die Teilnahme, z. B. bei SchülerVZ, einerseits ein gewisses Maß an Offenheit über die eigene Person, um wiedererkennbar zu sein erfordert, und andererseits je nach Profileinstellung nicht nur Freunde, sondern auch ein wesentlich breiteres Publikum Einblick in persönliche Informationen erhält. Nicht jedem bewusst: das Netz dokumentiert und deshalb gilt hier auch nicht:  "einfach so hingesagt". Das Internet vergisst nicht einfach!

geschrieben von B. Schradi am 30.04.2009 um 10:03 Uhr.